Gartendusche selber bauen: Erfrischung garantiert!

- SchwierigkeitMittel
- Kosten100-150 €
- Dauer6-8 h
Der Sommer naht und damit auch die Hitzewelle. Da sehnt man sich schon das ein oder andere Mal nach einer richtig schönen Abkühlung. Mit einer Außendusche im eigenen Garten kannst du schnelle Abhilfe schaffen. Wie du dir deine eigene Gartendusche selber bauen kannst, zeigen wir dir hier Schritt für Schritt.
Kennst du schon unser 18-Volt-System? Dazu gehören unzählige Geräte für eine große Vielfalt an Anwendungen. Das Besondere auch bei nachfolgendem Projekt: Alle Anwendungen kannst du immer wieder mit dem gleichen Akku umsetzen. Einfach Akku abziehen, auf ein weiteres Gerät aus dem System stecken und weiter geht’s mit dem nächsten Arbeitsschritt.
Bei allen Schritten musst du natürlich streng auf deine Sicherheit achten und gewisse Vorkehrungen für den eigenen Schutz treffen. In unserer Übersicht findest du die korrekte Schutzkleidung für alle Anwendungen.
Los geht's - Schritt für Schritt
Bauskizze
Bevor du mit dem Bau der neuen Gartendusche loslegst, verschaffst du dir am besten erst einmal einen groben Überblick. Auf der Skizze erkennst du genau, welche Bretter an welche Stelle gehören. Hieran kannst du dich während deines Projektes immer wieder orientieren.
Grundrahmen vorbereiten
Schraube als erstes ein Holzbrett (B) im rechten Winkel an ein Kantholz (E). Dabei kannst du deine Tischplatte als Arbeitsgrundlage nutzen. Klemme alles gut mit Schraubzwingen fest. Bohre das Holzbrett mit einem 4er Holzbohrer vor und schraube dann deine Schrauben in die vorgebohrten Löcher. Wiederhole diesen Schritt. Aber achte auf die richtige Seite. 1 x links / 1 x rechts. Nun hast du zwei Holzkonstruktionen in L-Form, die die Seiten der Dusche ergeben.
Stelle nun die beiden L-Konstruktionen auf und klemme sie an deiner Arbeitsplatte fest. Wichtig ist, dass – wenn die beiden L-Formen nebeneinanderstehen – jeweils die Holzbretter (B) nach außen an den Kanthölzern (E) angebracht sind.
Hinterkante und Vorderkante an den Rahmen schrauben
Jetzt musst du ein weiteres Holzbrett (A) an die doppelte L-Konstruktion schrauben. Dieses bildet den hinteren Teil des Grundrahmens deiner neuen Gartendusche. Schraube das Holzbrett direkt von hinten und bündig auf die Kanthölzer (Bild 1). Verwende hierfür die größeren Schrauben.
Das vordere Holzbrett (A) des Grundrahmens musst du nun mit Hilfe der Winkelverbindungen an die L-Konstruktion schrauben (Bild 2). Nutze dazu die kleineren Schrauben. Vergiss nicht, alle Hölzer gut festzuklemmen.
Das vordere Holzbrett (A) des Grundrahmens musst du nun mit Hilfe der Winkelverbindungen an die L-Konstruktion schrauben (Bild 2). Nutze dazu die kleineren Schrauben. Vergiss nicht, alle Hölzer gut festzuklemmen.
Seitenbretter der Rückwand befestigen
Für beide Rückwand Außenseiten der Duschwand befestigst du nun noch die zwei Holzbretter (D). Klemme sie so an die beiden Kanthölzer (E), dass sie auf dem unteren Rahmen aufliegen und vorne bündig mit den Kanthölzern abschließen (Bild 1).
Anschließend mit 4 Schrauben und dem passenden Bitset pro Brett an die L-Konstruktion gut festschrauben. Schraubzwingen verhindern, dass die Bretter verrutschen. Dient aber auch deinem Schutz.
Rückwand fertigstellen
Fange nun an, die Rückwand an dein Gestell zu schrauben. Dazu fängst du oben an und schraubst
die erste Rhombusleiste (F) oben bündig an dein Gestell (Bild 1).
Die zweite Rhombusleiste (F) wird mit einem Abstand von 10mm zur ersten an das Gestell geschraubt. Alle weiteren Bretter ordnest du mit 10mm Abstand auf deinem Gestell an (Bild 2). Nutze hierfür Abstandshalter und vertraue v.a. auch Deinem Gefühl.
Wenn alles passt. Kannst du die Rombusleisten (F) nach und nach mit jeweils einer Schraube pro Ende an dem Gestell fixieren (Bild 3).
Rohrhalterung vorbereiten
Für die Rohrhalterung musst du nun das verbleibende Holzbrett (C) vorbereiten. Auf der Skizze (Bild 1) kannst du erkennen, wo es sich am Ende befindet.
Miss dafür die Mitte (382,5mm) auf dem Holzbrett (C) ab und markiere die entsprechende Stelle an einer Außenkante des Brettes (C) (Bild 2). An diesem Punkt der Brettkante misst du noch einmal 25mm nach innen in Richtung Mitte des Brettes und zeichnest eine weitere Markierung ein (Bild 3).
An diesem Punkt bohrst du nun mit einem 25er Forstnerbohrer ein Loch in das Brett (Bild 4). Vom Loch aus zeichnest du nun tangential zwei Linien zum Rand des Holzbrettes (C) (Bild 5).
Setze nun die Säge sauber an die Linien und säge das Holzstück vorsichtig aus (Bild 6). Nehme zum Abschluss noch kurz das Schleifpapier deines Multischleifers (oder ein Schleifpapier mit Schleifblock) und schleife die ganze Aussparung sauber ab (Bild 7).
Rohrschellen am Gestell befestigen
Markiere auf der Rückseite deiner Rückwand jeweils auf der dritten Latte von oben und auch von unten genau die Mitte (Bild 1). Danach schraubst du an diesen beiden Punkten die zwei Klemmschellen an (Bild 2).
Montage eines Kupfer-Wasserrohrs
In diesem Schritt montierst du alle Teile für die Duschkonstruktion. Auf der Skizze (Bild 1) kannst du genau erkennen, an welche Stellen die aufgelisteten Rohre und Verbindungsstücke ihren Platz finden.
Gebe also als erstes etwas Metallkleber auf ein Stück Holz und verteile es gleichmäßig mit einem Holzspachtel an einem Ende des langen Rohres (Bild 2).
Klebe dann vorsichtig den Kugelhahn an (Bild 3). Anschließend klebst du die Rohre mit den richtigen Verbindungsstücken entsprechend zusammen.
Klemme das fertige Rohrkonstrukt in die beiden Rohrschellen aus Schritt 7 (Bild 4).
Rohr an Holzgestell befestigen
Nimm nun dein Brett (C) mit der Aussparung aus Schritt 6 und setze es oben (von hinten) in den Rahmen ein und schraube es mit jeweils einer Schraube pro Seite auf die Kanthölzer.
Winkel für Bodenbefestigung anbringen
Nun musst du die Befestigungswinkel an allen vier Ecken im Grundrahmen (aus Schritt 1 und 2) anschrauben. Die Winkel müssen mit einer der Flächen Richtung Boden zeigen. Damit könntest du deine Dusche bei Bedarf am Boden befestigen.
Fertigstellung
Das Gestell ist gebaut, die Rohre montiert. Jetzt musst du nur noch den richtigen Platz festlegen und den Grundrahmen füllen: In unserer Version haben wir dafür Kieselsteinen in unterschiedlichen Größen genutzt. Vielleicht nicht die bequemste Option, wenn man barfuß darauf stehen möchte. Dafür schauen sie super schön aus, erwärmen sich im Sommer und bieten beim Duschen eine Wohltat für deine Füße. Und hier gilt, je größer, desto bequemer. Es funktionieren aber auch Betonblatten oder ein Stück Rollrasen. Weniger zu empfehlen ist Sand.
Wir wünschen viel Spaß beim Abkühlen.


























