Bunte Gartenbank selber bauen

- SchwierigkeitSchwer
- Kosten100-200 €
- Dauer1 d
Keine Lust mehr auf tristes Wintergrau? Gut so, denn der Frühling steht in den Startlöchern und die Gartensaison beginnt. Der perfekte Zeitpunkt, um deinem Garten oder deiner Terrasse das gewisse Extra zu verleihen. Wie wäre es mit einer neuen Bank, die mit tollen Farben für Sommergefühle sorgt? Wir zeigen, wie du Dir eine solche Bank zusammenbauen kannst.
Bei allen Schritten musst du natürlich streng auf deine Sicherheit achten und gewisse Vorkehrungen für den eigenen Schutz treffen. In unserer Übersicht findest du die korrekte Schutzkleidung für alle Anwendungen.
Los geht's - Schritt für Schritt
Videoanleitung
Bretter sägen und schleifen
Für deine neue Gartenbank musst du einige Bretter auf die richtige Länge sägen. Besorge dir dafür genügend Holzbretter mit einer Breite von 100 mm und einer Stärke von 24 mm. Trage die Maße ab und säge sie zurecht. Nach dem Sägen sollten dir alle Bretter mit den Maßen aus der obigen Materialliste vorliegen.
Schleife die Kanten und die Oberflächen der Bretter anschließend einmal gründlich ab.
Schablone basteln
In den ersten Schritten musst du dich um die Fußstützen deiner Bank kümmern. Zeichne dir dazu zunächst eine Schablone auf, damit du beide Seitenteile genau gleich bauen kannst.
Für die Schablone benötigst du eine einfache Holzplatte. Welche Maße du darauf abzeichnest, entnimmst du einfach der Bauskizze, die wir dir zum Download bereitstellen. Beim Aufzeichnen kannst du die vorher abgesägten Bretter zur Hilfe nehmen.
Seitenteile (Fußstützen und Armlehnen) zusammenschrauben
Nutze jetzt deine Schablone aus Schritt 2 und platziere die passenden, in Schritt 1 zurechtgesägten Bretter an den richtigen Stellen. Bohre anschließend Löcher an den vier überlappenden Ecken vor.
Überstehende Enden absägen
Säge alle überstehenden Enden ab. Für die Feinheit kannst du die Schnittkante zuletzt noch abschleifen.
Seitenteile (Fußstützen und Armlehnen) erweitern
Drehe das Seitenteil nun einmal um. Platziere zwei weitere Bretter mit obigen Maßen oben und unten, bohre die Löcher vor und schraube die Bretter fest.
Die überstehenden Enden sägst du auch hier wieder bündig ab und schleifst nochmals darüber.
Damit deine Bank am Ende auch steht, wiederholst du nun einfach die letzten drei Schritte (3-5), um einen zweiten Fuß zu bauen.
Seitenlehnen bauen
Im nächsten Schritt baust du die beiden Seitenlehnen der Bank. Nutze hierfür zunächst wieder die Schablone aus Schritt 2: Platziere die entsprechenden Bretter für die erste Seitenlehne.
Achte bei den überlappenden Enden auf die richtigen Winkel.
Auch die Bretter der Seitenlehne werden nun wieder nach dem gleichen Prinzip vorgebohrt, verschraubt, bündig abgesägt und geschliffen.
Beim Bau der zweiten Seitenlehne gehst du genauso vor.
Kanten abschleifen
Damit alles ordentlich aussieht solltest du alle Kanten deiner bisher gebauten Seitenteile und -lehnen einmal abschleifen.
Fußstütze und Seitenlehnen vorbohren
Nehme jetzt erneut die Schablone aus Schritt 2 zur Hand. Platziere an den richtigen Stellen zuerst ein Fußteil und darauf eine bereits gebaute Seitenlehne.
An den drei überlappenden Punkten bohrst du jetzt jeweils mittig die Löcher für die Schrauben vor. Achte diesmal allerdings darauf, dass du durch alle Bretter durchbohrst.
Wiederhole den Schritt für das Fußteil und die Seitenlehne der anderen Seite. Achte auch hier wieder darauf, dass dieses Bauteil spiegelverkehrt sein muss.
Kleine Mittelstütze bauen
Da die Sitzfläche der Bank sehr stabil sein muss, benötigst du noch eine kleine Mittelstütze. Platziere dafür drei weitere Bretter (zwei kleine und ein größeres) auf der Schablone aus Schritt 2. Bohre sie vor, schraube sie zusammen und säge die überstehenden Enden ab.
Rahmen der Sitzfläche zusammenbauen
Nimm jetzt das lange Holzbrett, die beiden Seitenlehnen und die Mittelstütze zur Hand. Platziere alles an den richtigen Positionen auf deiner Arbeitsfläche und klemme die Bauteile fest zusammen. Sie ergeben den Rahmen der Sitzfläche.
Durch Vorbohren und Verschrauben verbindest du die Teile nun miteinander.
Rahmen der Rückenlehne zusammenbauen
Richte den zusammengeschraubten Rahmen der Sitzfläche nun so auf, dass die Rückenlehne auf der Arbeitsfläche liegt. Fixiere zwei weitere Bretter zur Stabilisierung der Lehne.
Wenn sich alle Bretter an der richtigen Position befinden, bohrst du Löcher vor und verbindest die Bretter durch Schrauben mit den anderen Bauteilen.
Bretter der Sitzfläche anbringen
Jetzt benötigst du fünf Bretter für die Sitzfläche. Platziere und fixiere sie auf dem Rahmen.
Achtung: Lasse das vorderste Brett etwa 10mm überstehen und jeweils ein bisschen Abstand zwischen den anderen Latten. Nutze hierfür Abstandshilfen oder behelfe Dir mit einer sinnvollen Alternative.
Schraube anschließend alle Balken fest.
Bretter der Rückenlehne anbringen
Für die Rückenlehne benötigst du 13 weitere Bretter. Je nach Stil und Geschmack kannst du die oberen Enden der Bank unterschiedlich absägen und somit der Bank einen individuellen Look geben.
Platziere zunächst die beiden äußeren Bretter bündig zur Außenseite auf dem Rahmen. Anschließend legst du die restlichen Bretter mithilfe von Abstandshaltern dazwischen.
Bohre nun an den richtigen Stellen vor und schraube alle Latten fest.
Fußstützen anbringen
Jetzt bringst du die beiden Fußstützen der Bank an. Die Löcher für die benötigten Schlossschrauben hast du bereits (in Schritt 8) vorgebohrt. Bringe die Schrauben zuerst mit einem Hammer in die richtige Position und ziehe sie dann mit einem Schraubenschlüssel fest.
Nutze die längeren Schrauben oben und die kürzeren unten.
Armlehnen anbringen
Im vorletzten Schritt platzierst du die Bretter für die Armlehnen auf beiden Seiten der Bank.
Für bessere Stabilität und schönere Optik solltest du zusätzlich noch ein weiteres Brett ganz vorne an der Seitenlehne anbringen.
Geschafft: Deine Bank ist fertig und bereit für ein erstes Probesitzen.
Einfärben
Einen noch viel cooleren Look bekommt deine Bank natürlich durch ein bisschen Farbe. Je nach Kreativität kannst du dich hier komplett austoben. Um größere Flächen mit einer einzigen Farbe zu tünchen, bietet sich ein Farbsprühsystem an. Verwendest du viele verschiedene Farben und möchtest Details aufmalen, greife am besten zum Pinsel oder lege Dir, sofern du Spaß daran hast, einfach ein zwei weitere Farbbehälter zu. Das spart das ständige Ausputzen des Behälters nach der Anwendung.
Wenn alles getrocknet ist braucht deine Bank nur noch ein nettes Plätzchen im Garten.
Du hast Lust auf noch mehr Projekte für deinen Garten? wie wäre es mit einer selbst gebauten Gartenbar oder einem stylischen Sichtschutz?































