Säbelsägen

Von der Werkstatt bis zum Garten: Bosch Säbelsägen eignen sich für gerade und grobe Schnitte in verschiedensten Materialien.
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Säbelsägen: leistungsstarke Helfer für grobe Schnitte

Von der Werkstatt bis zum Garten: Bosch Säbelsägen sind leistungsstarke Elektrowerkzeuge, die sich für gerade und grobe Schnitte in verschiedensten Materialien eignen. Mit ihrem länglichen Design und dem sich vor- und zurückbewegenden Sägeblatt ähnelt die Säbelsäge einer motorisierten Handsäge. Für ambitionierte DIY-Enthusiasten bietet dieses Werkzeug eine beeindruckende Vielseitigkeit bei verschiedensten Schneidaufgaben.

Wofür verwendet man eine Säbelsäge?

Säbelsägen haben ihren großen Auftritt, wenn es um das schnelle Schneiden und Trennen geht. Sie eignen sich für die verschiedensten Materialien – von Holz über Kunststoff bis zu Metall. Ihren Namen verdankt die Säbelsäge der Form der Sägeblätter, welche ursprünglich mal auf der oberen Längsseite säbelartig gebogen waren. Wie bei einer Stichsäge treibt der Motor einen Hubmechanismus an, allerdings bewegt er das Sägeblatt linear vor und zurück anstatt nach unten und oben. Auch in ihrer Funktionsweise unterscheiden sich beide Sägetypen: Während eine Stichsäge mit ihrem schmalen Sägeblatt selbst enge Kurvenschnitte meistert, machen Säbelsägen grobe, gerade Schnitte und können nur größere Radien sägen.

Sabelsage

Dank der großen Auswahl an Sägeblättern sind elektrische Säbelsägen wahre Allrounder. Sie leisten beim Innenausbau ebenso gute Dienste wie in der Hobbywerkstatt oder im Garten. Zu den Anwendungsbereichen zählen:

  • Holz in verschiedenen Stärken schneiden (Balken, Bretter, Sperrholz)
  • Metalle durchtrennen (Rohre, Profile, Bleche)
  • Kunststoffe bearbeiten
  • Baumäste und Wurzeln kappen
  • Abbrucharbeiten durchführen
  • Baustoffe wie Gipskarton oder Gasbeton schneiden
  • Tauchschnitte in der Mitte einer Fläche vornehmen

Mit einer Säbelsäge sind im Gegensatz zu anderen Sägen auch randnahe und bündige Schnitte möglich, sodass sie für Abriss- und Demontagearbeiten optimal sind. In Kombination mit flexiblen Sägeblättern können sie selbst an schwer zugänglichen Stellen genutzt werden, etwa beim Durchtrennen von Rohren an der Wand. Aufgrund ihrer speziellen Bauweise eignen sie sich auch für Reparaturarbeiten im Sanitär- und Heizungsbereich. Im Garten machen Säbelsägen dort weiter, wo andere Gartensägen an ihre Grenzen stoßen: Auch dickere Äste und Wurzeln, die in der Erde verlaufen, sind für sie kein Problem. Mit den entsprechenden Sägeblättern ist selbst das Sägen durch unterschiedliche Materialien gleichzeitig möglich: Beispielsweise lassen sich mit Nägeln durchzogene Paletten mit einer entsprechenden Säbelsäge durchtrennen.

Welche Arten von Säbelsägen gibt es?

Bosch hat Säbelsägen in verschiedenen Ausführungen im Angebot:

  • Kabelgebundene Säbelsägen: Durch den Netzanschluss lassen sich kabelgebundene Säbelsägen (Bosch PSA-Serie) im Dauerbetrieb verwenden.
  • Akku-Säbelsägen: Hinsichtlich ihrer Leistung stehen Säbelsägen mit Akku den kabelgebundenen Geräten in nichts nach. Sie sind immer dort einsatzbereit, wo sie gebraucht werden – auch ohne Netzanschluss. Damit es nicht zu ungewollten Pausen kommt, empfiehlt es sich, einen weiteren geladenen Akku dabeizuhaben. Dank des Bosch Systems POWER FOR ALL sind sie auch mit anderen Akku-Geräten für Heim und Garten kompatibel.
  • Kompakte und Mini-Säbelsägen: Kleine und leichte elektrische Säbelsägen sind die perfekten Helfer für Einsteiger und Gelegenheitsheimwerker. Speziell für Gartenarbeiten und leichte Schneidaufgaben gibt es mit der Bosch Keo eine kompakte Ast- und Gartensäge mit „A-Grip“-Haltebügel. Der abnehmbare Aufsatz hält den Ast fest und ermöglicht so unkompliziertes, einhändiges Schneiden. Anspruchsvolle Heimwerker und Handwerksprofis finden kompakte Säbelsägen aber auch bei Bosch Professional (GSR-Serie).

Eigenschaften von elektrischen Säbelsägen

So vielfältig, wie die Einsatzmöglichkeiten sind, so breit gefächert ist auch das Leistungsspektrum an Säbelsägen. Wer darüber nachdenkt, eine Säbelsäge zu kaufen, sollte sich zunächst mit den grundlegenden Eigenschaften auseinandersetzen:

  • Leistung und Geschwindigkeit: Maßgebend für die Kraft, die eine Säbelsäge entfalten kann, ist die Nennaufnahme in Watt (W) bzw. die Akkuleistung in Volt (V). Je höher die Watt- bzw. Voltzahl, desto höher ist die grundsätzliche Leistung des Geräts. Säbelsägen von Bosch haben eine Nennaufnahme zwischen 700 und 900 W bzw. einen Akku mit 18 V.
  • Hubzahl: Von der Hubzahl hängt ab, wie schnell sich die Säbelsäge im Material vorarbeitet. Sie beschreibt, wie viele Vor- und Zurück-Bewegungen das Sägeblatt pro Minute ausführt. Eine hohe Hubzahl ermöglicht schnelles Schneiden. Säbelsägen von Bosch erreichen im Leerlauf mindestens eine Hubzahl von 2.300 Hüben pro Minute – besonders leistungsfähige Modelle schaffen sogar bis 3.100 Hübe pro Minute. Eine regelbare Hubzahl ist sinnvoll für materialgerechtes Arbeiten.
PSA 700 E
  • Sägeblatt-Hub: Der Sägeblatt-Hub oder die Hublänge ist wiederum das Maß für die Strecke, die das Sägeblatt bei einem Hub zurücklegt. Je länger der Weg, desto größer ist die Schnittleistung der elektrischen Säbelsäge, vor allem in dicken Materialien. Allerdings erzeugt ein langer Hub mehr Vibrationen und für einen kontrollierten Vorschub der Säbelsäge ist ein höherer Kraftaufwand erforderlich. Je nach Modell bieten Bosch Säbelsägen eine Hublänge zwischen 20 und 28 mm.
  • Schnitttiefe bzw. stärke: Die Schnitttiefe gibt an, durch welche Materialstärke sich die Säbelsäge durcharbeiten kann. Sie ergibt sich aus der Hubzahl und der Hublänge sowie der Motorstärke, richtet sich aber zusätzlich auch nach der Art des Sägeblatts. Je nach Modell wird die Schnittstärke anhängig vom Material angegeben: Die Schnittstärke in Holz (100–200 mm) ist dabei weitaus größer als in Stahl (10–20 mm). 

Worauf sollte man beim Kauf einer Säbelsäge achten?

Welche Säbelsäge die beste ist, hängt in erster Linie von den Ansprüchen und Anwendungsbereichen ab. Neben den technischen Kennwerten kommt es bei der Auswahl auf folgende Faktoren an:

  • Einsatzzweck: Überlegen Sie, welche Materialien Sie hauptsächlich schneiden möchten, und wählen Sie dementsprechend die Leistung und Schnitttiefe. Für gelegentliche, leichte Sägearbeiten vorwiegend in Holz reicht ein Modell mit niedriger Nennleistung von 700 W. Für regelmäßige oder anspruchsvolle Arbeiten in härteren Materialien brauchen Sie ein leistungsstärkeres Modell mit 900 W bzw. 18 Volt. Das ist zum Beispiel der Fall bei umfangreichen Renovierungsaufgaben oder Reparaturarbeiten im Sanitär- und Heizungsbereich. Hubzahl, Hublänge und Schnitttiefe sollten jeweils auf die anspruchsvollsten Anwendungsmöglichkeiten ausgelegt sein, um das Gerät nicht zu überfordern.
  • Netzbetrieb vs. Akku: Akku-Säbelsägen lassen sich unabhängig von Netzstrom betreiben, beispielsweise im Garten oder Schuppen. Ist der Akku leer, muss die Arbeit allerdings erstmal unterbrochen werden, es sei denn ein Ersatzakku ist zur Hand. Für den Dauereinsatz empfehlen sich jedoch kabelgebundene Säbelsägen.
PSA 700e
  • Sägeblatt-Typen: Bei der Arbeit mit einer Säbelsäge kommt es auf das richtige Sägeblatt an. Grundsätzlich verwendet man für Holz eine grobe und für Metall eine feine Zahnung. Es gibt auch Sägeblätter, die sich für Spezialanwendungen und Materialkombinationen, beispielsweise vernagelte Hölzer, eignen. Eine weitere Besonderheit sind flexible Sägeblätter, mit deren Hilfe Materialien bündig mit der Wand abgesägt werden können.
  • Ergonomie und Handhabung: Elektrische Säbelsägen werden beidhändig geführt. Eine Hand umgreift den Bügelgriff und bedient den Antrieb, die andere legt sich um den vorderen Sicherheitsgriff und stützt das Gerät. Daher muss die Säbelsäge gut in der Hand liegen und sich leicht bedienen lassen. Dazu gehört neben einer ergonomischen Form und einem werkzeuglosen Sägeblattwechsel (SDS-System), dass alle Schalter und Entriegelungen bequem erreichbar sind. Der vordere Griffbereich darf daher gerade für kleinere Hände nicht zu dick sein. Für den notwendigen Grip beim Sägen sorgt eine gummierte Softgrip-Oberfläche. Vibrationsdämpfende Funktionen wirken zudem der Ermüdung entgegen. Wenn Sie Bäume ausschneiden oder auf Leitern arbeiten möchten, kann auch das Gewicht eine Rolle spielen. Bosch Säbelsägen wiegen zwischen 1,5 und 4,5 kg.

Häufig gestellte Fragen zu Säbelsägen

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